Wir sind im Moment an der Erstellung eines neuen Datenmodells, in welchem wir auch Inhalte abbilden willen, um daraus ein 3D-Modell erstellen zu können. Primär geht es um Quartierpläne/Sondernutzungspläne und die darin enthaltenen Baubereiche/Gebäude und das Terrain.
Hat da schon jemand Erfahrung damit?
Können Volumenkörper gespeichert werden oder soll ich lieber auf 2D-Flächen mit Bodenkote, Dachkote und Gebäudehöhe zurückgreifen?
Welche Lösung schlagt ihr für das Terrain vor?
2D-Punkte mit Höhenangabe
3D-Punkte
2d-Höhenlinie mit Höhenangabe
3D-Höhenlinie/Bruchkante
3D-Flächen/Mesh
Beim Terrain ist wahrscheinlich auch die zu erwartende Dateigrösse ein Entscheidungsfaktor. Vorteil beim Mesh ist, dass man direkt ein DTM hat, bei den anderen Varianten muss es erst noch gerechnet werden.
Ja, LandXML kenn ich, und habe ich auch schon verwendet. Obwohl es auch XML ist, ist die Syntax und auch der Aufbau nicht mit INTERLIS vergleichbar. Zudem kommt, dass es für LandXML bereits viele Software gibt, die die Daten korrekt abbilden können in 3D.
Daher stellt sich natürlich auch die Frage, ob es bereits Software gibt, die INTERLIS-Daten in 3D darstellen können. Auch da wäre es wichtig zu wissen, wie die Daten erfasst werden müssen, damit es klappt.
Im Bereich 3D und INTERLIS laufen zzt. einige Projekte. So gibt es zum Beispiel einen Vorschlag zur Spracherweiterung 3D. Zudem gibt es seit einigen Jahren das Basismodul 3D für INTERLIS 2.4 (Dokumentation hier). Dabei werden auch TIN behandelt:
Besten Dank für die Links. Den Vorschlag zur Spracherweiterung kannte ich schon aus Referaten, ist aber soweit ich weiss noch nciht direkt einsetzbar. Dazu müsste das INTERLIS-Modell/Syntax angepasst werden.
Das Basismodul 3D ist da eher zielführend und war mir bisher so noch nicht bekannt. Ich versuche dies mal mit einzubeziehen. Dies würde allerdings voraussetzen, dass ich INTERLIS 2.4 verwende, was so nicht geplant war. Mal schauen, was meine Kollegen adzu sagen
Eine Suche im INTERLIS Model Browser liefert nur das Basismodell des Bundes zurück. Also gehe ich davon aus, dass es noch nirgends ernsthaft eingesetzt wird.